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Valdepeñas
ist praktisch eine Enklave im südlichen Teil des Ursprungsgebietes
La Mancha (in der Region Castilla-La-Mancha). Die Rebfläche erstreckt
sich über ein weites Tal, das von vier Gebirgsketten - Sierra del
Peral, Sierra del Christo, Prieta und Morena - umrahmt wird. Derzeit
sind etwa 35.000 Hektar bestockt.
Die Bewohner bereiteten hier schon Wein vor der Zeit der Römer. Die
Stadt Valdepeñas selbst existiert aber erst seit 1243, als sich einige
kleine Dörfer unter dem Namen des Tals, in dem sie lagen, zusammenschlossen.
Nach der Gründung von Madrid im Jahre 1561 blühte der Handel auf.
Die Stadt lag nur einen Tagesritt weit entfernt. Während das benachbarte
Anbaugebiet La Mancha ihre Weine an Bars und Gaststätten verkaufte,
wo Handwerker einkehrten, setzten die Winzer in Valdepeñas von Anfang
an auf Qualität. Ihre Kundschaft war wohlhabender und bezahlte gern
höhere Preise. Als 1861 die Eisenbahnlinie bis Valdepeñas ausgebaut
wurde, lief auch das Exportgeschäft an.
Nicht umsonst heißt Valdepeñas "Tal der Felsen". Der Oberboden ist
sehr steinig und rötlich-gelb, wo Kalkstein und angeschwemmter Ton
zusammentreffen. Die darunter liegende Erdschicht ist reich an Kreide,
was den Vorteil hat, dass die Böden in den heißen Sommermonaten Wasser
gut speichern können. Die Weingärten liegen in etwa 700 Meter Höhe.
Die klimatischen Gegebenheiten sind praktisch die gleichen wie im
benachbarten Anbaugebiet La Mancha: Sehr heiße Sommer und ebenso kalte
Winter erschweren den Weinbau. Einige Landstriche sind recht karg.
Es gab auch Jahre, in denen sturmartige Regenfälle schwere Überschwemmungen
verursachten.
Zugelassene
Rebsorten:
- Weißwein: Airén
- Rotwein: Cencibel (Tempranillo)
Empfehlenswerte Erzeuger:
U. a. Félix Solis, Pinato,
Povera, Viveda, Los Lanos, Visan, Miguel Calatayud, Morenito, La
Invencible.
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