SPECIAL :
Die offiziellen Klassifikationen der
Bordelaiser Châteaux
 
 


Die Klassifizierung der Crus Bourgeois des Médoc und des Haut-Médoc von 1978

Die Einteilung der Crus Bourgeois ist nicht ganz so alt und auch weniger zementiert als die der Crus Classés. Der Begriff hat seinen Ursprung im Mittelalter: Durch Handel reich gewordenen Bürgern (Bourgeois) wurde damals das Privileg zuteil, eigene Ländereien zu erwerben. 1932 wurden die Bürgerlichen zum ersten Mal von der Handelskammer Bordeaux klassifiziert. Seitdem stehen sie in einem freundschaftlichen und konstruktiven Wettbewerb.

 


1962 haben sich die meisten Winzer zum Syndicat des Crus Bourgeois du Médoc zusammengeschlossen. Die Winzervereinigung sorgt für eine Qualitätskontrolle und die Einhaltung gewisser Vorschriften bei der Weinbereitung. Die Bezeichnung Crus Bourgeois darf laut europäischer Gesetzgebung erst seit 1976 auf den Flaschenetiketten stehen.

1985 wurde der Coupe des Crus Bourgeois du Médoc ins Leben gerufen. Die einzelnen Châteaux beweisen bei diesem alljährlichen Wettbewerb ausgesprochenen Sportsgeist. Die Teilnehmer treten mit jeweils ein bis drei Jahrgängen im Blindproben-Duell mit K.O.-System gegeneinander an. Die Qualität der Crus Bourgeois steigt weiterhin an. Gute Châteaux können es oft duchaus mit Crus Classés aufnehmen. Nachfolgend ist die Klassifizierung der Crus Bourgeois des Médoc und des Haut-Médoc von 1978 dargestellt :
 
 
Grands Crus Bourgeois Exceptionnels
Château Andron-Blanquet
Château D'Agassac
Château Beausite
Château Chasse-Spleen
Château Capbern
Château Caronne-Sainte-Gemme
Château Fourcas-Hosten
Château Cissac
Château Citran
Château Dutruch-Grand-Poujeau
Château Fourcas-Dupré
Château Du Glana
Château Haut-Marbuzet
Château Marbuzet
Château Meynet
Château Phélan-Ségur
Château Poujeaux

 
   
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