 |
 |
 |
| |
Weinlagerung
Viele
Weine werden zu jung getrunken. Obwohl immer mehr Weinmacher versuchen,
durch bestimmte Techniken bei der Weinherstellung möglichst früh
genussreife Weine zu erzeugen, gewinnen viele respektable Tropfen
immer noch durch die Lagerung im Keller des Weinliebhabers. Spitzengewächse
erreichen oft erst nach einigen Jahren oder Jahrzehnten ihren optimalen
Entwicklungszeitpunkt.
|
|
| |

|
|
Was
macht einen Wein haltbar?
Was
die Haltbarkeit eines Weins betrifft, spielt der Extrakt eine
entscheidende Rolle. Extrakt, das ist die Summe aller gelösten
Substanzen im Wein. Hierzu gehören Zucker, Glycerin,
Säuren, Mineralstoffe, Stickstoffverbindungen und Gerbstoffe.
|
|
|
| |
Bei
Rotweinen, die meist säuremild sind, sorgt der Gerbstoff, das
Tannin, für zusätzliche Lagerfähigkeit.
Mit sorgfältigem Ausbau und ausreichender Schwefelung nimmt der
Kellermeister ausserdem direkt Einfluss auf die Haltbarkeit.
Während
einfache Tafel- Land- oder Qualitätsweine in der Regel zum baldigen
Verzehr bestimmt sind, können hochwertigere Weine oft einige
Jahre reifen. Manche überstehen mitunter Jahrzehnte, ohne an
Qualität zu verlieren und entwickeln dabei eine ganze Palette
neuer Aromen. Rotweine benötigen oftmals einige Jahre, bis der
Gerbstoff oder die Barriquenote sich harmonisch mit dem Wein verbunden
haben. Ähnliches gilt für säurebetonte Weißweine,
insbesondere den Riesling.
|
|
| |
Süssweine, die oft besonders
haltbar sind, gehören zu den langlebigsten Weinen. Selbst Weine
aus dem letzten Jahrhundert werden vereinzelt noch auf Versteigerungen
angeboten. Beispiele sind einige Madeiras, deutsche Trockenbeerenauslesen,
Weine aus Sauternes oder der südafrikanische Vin de Constance.
Sie alle können das Lebensalter des Menschen bei weitem übertreffen.
Für
den Liebhaber gereifter Weine empfiehlt sich die sinnvolle Einrichtung
eines eigenen Weinkellers. Dort werden die Flaschen unter bestimmten
günstigen Lagerbedingungen aufbewahrt. Will man es perfekt tun,
ist einiges zu beachten.
|
|
| |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|